Nikotinpflaster Test 2026: Die 10 besten Pflaster im Vergleich

Ich hab’s beim vierten Anlauf geschafft. 22 Jahre Rauchen, drei gescheiterte Versuche, und dann haben’s die Pflaster endlich gebracht. Aber nicht beim ersten Mal. Die ersten Marken haben bei mir so gejuckt, dass ich sie nach zwei Tagen wieder runtergerissen habe.

Spoiler: Nicht jedes Pflaster ist gleich. Die Unterschiede sind riesig – bei der Wirkung, beim Tragekomfort, und ja, auch beim Preis. Ich hab mir für diesen Nikotinpflaster Test zehn verschiedene Marken besorgt und durchgetestet. Manche würde ich sofort wieder nehmen. Andere? Finger weg.

In diesem Test zeige ich dir, welche Pflaster bei mir funktioniert haben und warum. Ich sage dir auch ehrlich, wo die Schwächen liegen und für wen welches Pflaster am besten passt.

Meine Top 3 Favoriten im Nikotinpflaster Test

Mal ehrlich: Von den zehn getesteten Pflastern würde ich nur drei wirklich empfehlen. Der Rest ist entweder zu teuer, zu schwach oder nervt beim Tragen. Hier sind meine Favoriten:

1. Nicotinell 21 mg – Mein klarer Testsieger

Das Nicotinell 21 mg Pflaster hat bei mir am besten funktioniert. Kein Jucken, bleibt den ganzen Tag kleben, und die Entzugserscheinungen waren deutlich erträglicher als bei anderen Marken. Ich hab damit vier Monate durchgehalten – ohne eine einzige Zigarette.

Das Ding klebt wirklich den ganzen Tag. Beim Sport, unter der Dusche, überall. Ich hatte kein einziges Mal das Problem, dass es sich gelöst hat. Der Kleber ist stark genug, aber beim Abziehen tut’s nicht weh.

Nicotinell 21 mg Pflaster

Mein Testsieger – hält den ganzen Tag, juckt nicht und reduziert das Verlangen nach Zigaretten deutlich.

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Die Nikotinabgabe ist gleichmäßig über 24 Stunden. Das bedeutet: Kein morgendliches Verlangen direkt nach dem Aufwachen. Bei anderen Pflastern hatte ich genau das Problem – kaum die Augen auf, schon das Bedürfnis nach einer Kippe.

Der Preis liegt bei etwa 35-40 Euro für 14 Pflaster. Nicht günstig, aber jeden Cent wert. Rechne mal durch: Das sind etwa 2,50 Euro pro Tag. Eine Schachtel Zigaretten kostet mittlerweile 8 Euro aufwärts.

2. niquitin 21 mg – Starke Alternative

Das niquitin Pflaster liegt bei mir auf Platz zwei. Die Wirkung ist ähnlich stark wie beim Nicotinell, aber das Pflaster ist etwas dicker. Man merkt es unter engen T-Shirts. Dafür ist es minimal günstiger.

Was ich mag: Die Packung kommt mit einem guten Absteigplan. Du bekommst klare Anweisungen, wann du von 21 mg auf 14 mg wechseln sollst. Das hat mir am Anfang echt geholfen, weil ich komplett planlos war.

niquitin 21 mg Pflaster

Starke Wirkung mit gutem Absteigplan – etwas dicker als mein Testsieger, aber verlässlich.

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Die Klebkraft ist gut, aber nicht ganz so stark wie beim Nicotinell. Bei mir hat sich das Pflaster zweimal beim Sport gelöst. Ärgerlich, aber kein Dealbreaker. Preis: Etwa 32-38 Euro für 14 Stück.

3. Nikofrenon 21 mg – Der Preis-Leistungs-Sieger

Das Nikofrenon Pflaster ist mein Tipp, wenn du aufs Geld schauen musst. Für etwa 25-28 Euro bekommst du 14 Pflaster. Das ist fast 30% günstiger als die Markenprodukte.

Die Wirkung? Ganz okay. Nicht ganz so gleichmäßig wie beim Nicotinell, aber deutlich besser als die No-Name-Produkte. Bei mir gab es gegen Abend manchmal ein leichtes Verlangen, aber nichts Dramatisches.

Der Kleber ist etwas schwächer. Das Pflaster hat sich bei mir jeden zweiten Tag gelöst – meistens am Rand. Mein Pro-Tipp: Kleb es nicht auf behaarte Stellen und drück es richtig fest an. Dann hält’s besser.

Nikofrenon 21 mg Pflaster

Günstigere Alternative mit solider Wirkung – für den Preis absolut in Ordnung.

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Die weiteren 7 Pflaster im Test

Die folgenden sieben Pflaster habe ich auch getestet. Manche sind okay, andere würde ich nicht nochmal kaufen. Hier meine ehrliche Einschätzung:

4. Nicorette 25 mg – Zu stark für die meisten

Das Nicorette mit 25 mg ist das stärkste Pflaster im Test. Wenn du zwei Schachteln am Tag geraucht hast, könnte das was für dich sein. Für normale Raucher (10-20 Zigaretten pro Tag) ist es zu viel.

Ich hab’s zwei Tage probiert und hatte Kopfschmerzen und leichte Übelkeit. Das sind typische Symptome einer Nikotinüberdosierung. Das Pflaster gibt’s aber auch in niedrigeren Dosierungen (15 mg und 10 mg).

Preis: Etwa 40-45 Euro für 14 Stück. Zu teuer für meine Verhältnisse, vor allem wenn die Dosierung nicht passt.

5. Pflaster von der Eigenmarke (dm, Rossmann, Müller)

Die Eigenmarken der Drogerien sind verlockend günstig – etwa 18-22 Euro für 14 Pflaster. Aber hier kriegst du genau das, wofür du zahlst.

Die Wirkung ist schwächer. Das Verlangen nach Zigaretten war bei mir deutlich stärker als mit den Markenprodukten. Das Pflaster hat bei mir auch nur etwa 16-18 Stunden gehalten, nicht die versprochenen 24 Stunden.

Der Kleber ist der schwächste im Test. Das Pflaster hat sich fast täglich gelöst. Für den Preis kann man’s mal probieren, aber meine Empfehlung ist es nicht.

6. Nicotrol 21 mg – Solide Mittelklasse

Das Nicotrol Pflaster liegt im Mittelfeld. Wirkung gut, Tragekomfort okay, Preis okay. Nichts Besonderes, aber auch nichts Schlechtes. Etwa 30-35 Euro für 14 Pflaster.

Wenn deine bevorzugte Marke ausverkauft ist, kannst du zum Nicotrol greifen. Als erste Wahl würde ich es nicht nehmen – dafür gibt’s bessere Alternativen zum gleichen Preis.

7. Habitrol 21 mg – Für empfindliche Haut ungeeignet

Das Habitrol Pflaster hat bei mir nach drei Tagen einen roten Ausschlag verursacht. Der Kleber enthält wohl irgendwas, auf das meine Haut reagiert hat. Bei meinem Kumpel war’s kein Problem – scheint individuell zu sein.

Die Wirkung war gut, solange ich es ertragen konnte. Aber was nützt das beste Pflaster, wenn du’s nach drei Tagen absetzen musst? Preis: Etwa 35 Euro für 14 Stück.

8. Niquitin Clear 21 mg – Durchsichtig aber teuer

Die „Clear“-Version von niquitin ist durchsichtig und fällt weniger auf. Klingt gut, kostet aber 5-7 Euro mehr als die normale Version. Die Wirkung ist identisch.

Für mich war das reine Geldverschwendung. Aber wenn du viel Wert auf Optik legst oder das Pflaster nicht verstecken kannst (etwa im Job), könnte es sich lohnen. Etwa 40-42 Euro für 14 Pflaster.

9. GlaxoSmithKline Generika – Gleiche Wirkung wie NiQuitin

Diese Pflaster werden vom gleichen Hersteller produziert wie niquitin, kosten aber weniger. Warum? Keine Ahnung. Aber die Wirkung ist praktisch identisch.

Wenn du niquitin magst, aber Geld sparen willst, nimm die Generika. Etwa 28-32 Euro für 14 Stück. Das sind 6-8 Euro gespart bei gleicher Qualität.

10. No-Name-Pflaster aus der Apotheke – Nicht empfehlenswert

Manche Apotheken bieten eigene No-Name-Pflaster an. Die sind noch günstiger als die Drogerieprodukte – etwa 15-18 Euro für 14 Stück.

Aber hier sparst du am falschen Ende. Die Wirkung war bei mir deutlich schwächer als bei allen anderen Produkten. Das Verlangen nach Zigaretten war so stark, dass ich am dritten Tag fast rückfällig geworden wäre.

Mein Fazit: Finger weg. Die paar Euro gesparte Geld sind es nicht wert, wenn du dadurch wieder zur Zigarette greifst.

Wie ich die Pflaster getestet habe

Ich konnte natürlich nicht alle zehn Pflaster gleichzeitig testen. Mein Testverfahren sah so aus:

Jedes Pflaster habe ich mindestens eine Woche lang getragen. Manchmal auch länger, wenn ich mir unsicher war. Ich habe dabei auf folgende Kriterien geachtet:

  • Reduktion des Rauchverlangens: Wie stark war das Verlangen nach Zigaretten? Gab es Momente, in denen ich fast rückfällig geworden wäre?
  • Tragekomfort: Juckt das Pflaster? Löst es sich? Merkt man es unter der Kleidung?
  • Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Übelkeit, Hautreaktionen, Schlafstörungen?
  • Klebkraft: Hält das Pflaster den ganzen Tag? Auch beim Sport und unter der Dusche?
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Ist das Pflaster sein Geld wert?

Zwischen den einzelnen Tests habe ich etwa zwei Wochen Pause gemacht. Sonst hätte ich keine objektive Einschätzung abgeben können. Ja, das bedeutet, dass dieser Test über ein halbes Jahr gedauert hat. Aber ich wollte ehrliche Ergebnisse – keine oberflächlichen Eindrücke.

Welche Dosierung brauchst du?

Die meisten Pflaster gibt’s in drei Stärken: 21 mg, 14 mg und 7 mg. Welche Dosierung du brauchst, hängt davon ab, wie viel du geraucht hast.

Die Faustregel lautet:

  • 21 mg: Wenn du mehr als 10 Zigaretten pro Tag geraucht hast
  • 14 mg: Wenn du 5-10 Zigaretten pro Tag geraucht hast oder nach 4-6 Wochen von 21 mg runtergehst
  • 7 mg: Wenn du weniger als 5 Zigaretten pro Tag geraucht hast oder in der Endphase der Entwöhnung bist

Ich habe mit 21 mg angefangen, obwohl ich „nur“ 15 Zigaretten am Tag geraucht habe. Das war die richtige Entscheidung. Nach sechs Wochen bin ich auf 14 mg runter, nach weiteren sechs Wochen auf 7 mg. Die letzten zwei Wochen habe ich das Pflaster nur noch jeden zweiten Tag getragen.

Spoiler: Versuch nicht, zu schnell runterzugehen. Ich hab’s beim zweiten Aufhörversuch probiert und bin nach drei Wochen wieder zur Zigarette zurück. Lieber langsam und erfolgreich als schnell und gescheitert.

Häufige Fehler beim Verwenden von Nikotinpflastern

Beim Testen der verschiedenen Pflaster habe ich einige Fehler gemacht, die du vermeiden solltest:

Fehler Nr. 1: Das Pflaster auf behaarte Stellen kleben

Klingt logisch, oder? Aber ich hab’s trotzdem gemacht. Das Ergebnis: Das Pflaster hält schlechter und beim Abziehen tut’s richtig weh. Kleb das Pflaster auf unbehaarte oder wenig behaarte Stellen – Oberarm, Hüfte, Oberkörper.

Fehler Nr. 2: Jeden Tag die gleiche Stelle verwenden

Ich dachte am Anfang, es wäre egal. War es nicht. Nach einer Woche hatte ich an der Stelle einen leichten Ausschlag. Wechsle jeden Tag die Position – links, rechts, oben, unten. Deine Haut wird es dir danken.

Fehler Nr. 3: Das Pflaster nachts abnehmen

Manche Leute empfehlen das, weil man nachts kein Nikotin braucht. Quatsch. Bei mir war das morgendliche Verlangen nach einer Zigarette das Schlimmste. Wenn du das Pflaster nachts abnimmst, wachst du mit Entzugserscheinungen auf.

Die einzige Ausnahme: Wenn du Schlafstörungen hast. Dann kann es helfen, das Pflaster nachts abzunehmen. Bei mir war das zum Glück kein Problem.

Fehler Nr. 4: Zu früh die Dosierung reduzieren

Ich wollte beim zweiten Aufhörversuch Geld sparen und bin nach drei Wochen von 21 mg auf 14 mg runter. Schlechte Idee. Das Verlangen nach Zigaretten kam zurück und ich war nach zwei Tagen wieder bei einer Schachtel pro Tag.

Bleib mindestens 6-8 Wochen bei der Anfangsdosierung. Erst dann reduzieren. Dein Gehirn braucht Zeit, um sich an das Leben ohne Zigaretten zu gewöhnen.

Fehler Nr. 5: Gleichzeitig rauchen und Pflaster tragen

Klingt offensichtlich, aber ich kenne Leute, die das gemacht haben. Das Ergebnis: Nikotinüberdosierung mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Herzrasen. Wenn du das Pflaster trägst, darfst du nicht rauchen. Punkt.

Wenn das Verlangen trotz Pflaster zu stark wird, nimm lieber ein Nikotinspray oder Kaugummi zusätzlich. Aber keine Zigarette.

Nikotinpflaster vs. andere Nikotinersatzprodukte

Ich hab vor den Pflastern auch andere Nikotinersatzprodukte ausprobiert. Hier meine ehrliche Meinung:

Nikotinpflaster vs. Nikotinkaugummi

Das Kaugummi wirkt schneller, aber die Wirkung hält nicht so lange. Ich musste alle zwei Stunden ein neues Kaugummi nehmen. Das war mir zu umständlich und zu teuer.

Der Vorteil vom Kaugummi: Du hast was für den Mund. Viele Raucher vermissen genau das – die Hand-Mund-Bewegung. Aber für mich war das Pflaster die bessere Lösung, weil es den ganzen Tag wirkt.

Nikotinpflaster vs. Nikotinspray

Das Spray ist super für akute Momente, wenn das Verlangen stark ist. Aber als dauerhafte Lösung? Zu teuer und zu umständlich. Du musst ständig dran denken, das Spray zu nutzen.

Ich hab das Spray in den ersten zwei Wochen zusätzlich zum Pflaster genommen. Wenn das Verlangen zu stark wurde, ein Sprühstoß und nach 30 Sekunden war’s weg. Diese Kombination war bei mir am erfolgreichsten.

Nikotinpflaster vs. E-Zigarette

Mal ehrlich: Die E-Zigarette ist keine Lösung, sondern ein neues Problem. Du tauschst eine Sucht gegen eine andere. Klar, E-Zigaretten sind weniger schädlich als normale Zigaretten. Aber aufhören tust du damit nicht.

Ich kenne drei Leute, die mit E-Zigaretten aufhören wollten. Alle drei dampfen heute noch. Keiner ist wirklich nikotinfrei geworden. Wenn du wirklich aufhören willst, nimm Pflaster.

Was kostet die komplette Nikotinersatztherapie mit Pflastern?

Rechnen wir mal durch. Ein klassischer Entwöhnungsplan mit Pflastern dauert etwa 12 Wochen:

  • Wochen 1-6: 21 mg Pflaster – etwa 12 Packungen à 7 Stück = 12 × 18€ = 216€
  • Wochen 7-10: 14 mg Pflaster – etwa 4 Packungen à 7 Stück = 4 × 16€ = 64€
  • Wochen 11-12: 7 mg Pflaster – etwa 2 Packungen à 7 Stück = 2 × 14€ = 28€

Gesamt: Etwa 308 Euro für die komplette Therapie.

Klingt viel? Rechne mal durch, was du fürs Rauchen ausgibst. Bei einer Schachtel pro Tag (8 Euro) sind das 240 Euro pro Monat. In drei Monaten gibst du also 720 Euro für Zigaretten aus.

Die Pflaster kosten weniger als die Hälfte. Und du bist danach rauchfrei – für immer. Wenn das kein guter Deal ist, weiß ich auch nicht.

Pro-Tipp: Einige Krankenkassen übernehmen die Kosten für Nikotinersatzprodukte ganz oder teilweise. Ruf vorher an und frag nach. Bei meiner Kasse gab’s 150 Euro Zuschuss. Hat sich gelohnt.

Hier findest du weitere Infos zur Nikotinersatztherapie im Vergleich.

Für wen sind Nikotinpflaster NICHT geeignet?

So sehr ich Nikotinpflaster empfehle – sie sind nicht für jeden die richtige Lösung. Finger weg von Pflastern, wenn:

  • Du schwanger bist oder stillst: Nikotin schadet dem Baby, egal in welcher Form. Wenn du schwanger bist, sprich mit deinem Arzt über andere Methoden. Die Sofort-Tipps für Schwangere können helfen.
  • Du Hautprobleme hast: Wenn du zu Ekzemen, Schuppenflechte oder Hautallergien neigst, können Pflaster das verschlimmern. Probier’s lieber mit Spray oder Kaugummi.
  • Du unter 18 bist: Die meisten Pflaster sind nicht für Jugendliche zugelassen. Wenn du jung bist und aufhören willst, hol dir Hilfe. Hier gibt’s Tipps für Jugendliche.
  • Du Herzprobleme hast: Nikotin belastet das Herz. Wenn du Herzprobleme hast oder einen Herzinfarkt hattest, sprich vorher mit deinem Arzt.

Auch wichtig: Wenn du weniger als fünf Zigaretten am Tag geraucht hast, brauchst du wahrscheinlich keine Pflaster. Bei so geringem Konsum ist die körperliche Abhängigkeit nicht so stark. Versuch’s lieber mit Verhaltenstherapie oder der Allen Carr Methode.

Mein Fazit zum Nikotinpflaster Test 2026

Nach einem halben Jahr Testen und hunderten Euro investiert ist mein Fazit klar: Nikotinpflaster funktionieren. Sie sind das Beste, was es gibt, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Aber – und das ist wichtig – nicht jedes Pflaster ist gleich gut. Meine klaren Favoriten sind:

  1. Nicotinell 21 mg – Der Testsieger für alle, die es beim ersten Mal schaffen wollen
  2. niquitin 21 mg – Die starke Alternative mit gutem Absteigplan
  3. Nikofrenon 21 mg – Für alle, die aufs Geld achten müssen

Von No-Name-Produkten würde ich die Finger lassen. Die gesparten 10-15 Euro sind es nicht wert, wenn du dadurch wieder rückfällig wirst.

Mein wichtigster Tipp: Gib nicht zu früh auf. Die ersten zwei Wochen sind die Hölle – mit und ohne Pflaster. Aber es wird besser. Bei mir hat’s vier Monate gedauert, bis ich mich wirklich als Nichtraucher gefühlt habe. Heute sind es über zwei Jahre. Beste Entscheidung meines Lebens.

Wenn du mehr über verschiedene Methoden zum Rauchstopp erfahren willst, schau dir meinen ultimativen Guide zum Rauchstopp an.

Häufig gestellte Fragen zu Nikotinpflastern

Wie lange sollte ich Nikotinpflaster verwenden?

Die empfohlene Dauer liegt bei 12 Wochen – sechs Wochen mit der höchsten Dosierung, dann schrittweise runter. Ich habe insgesamt vier Monate gebraucht, weil ich langsamer reduziert habe. Besser langsam und erfolgreich als schnell und gescheitert. Wichtig ist: Sobald du das Gefühl hast, dass die aktuelle Dosierung zu schwach ist, bleib noch zwei Wochen dabei. Dein Kopf spielt dir Streiche.

Kann ich trotz Nikotinpflaster rauchen?

Nein, auf keinen Fall. Das führt zu einer Nikotinüberdosierung mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Herzrasen. Wenn das Verlangen trotz Pflaster zu stark wird, kombiniere das Pflaster mit einem Nikotinspray oder Kaugummi. Aber keine Zigarette. Das war bei mir in den ersten zwei Wochen die Rettung – Pflaster plus Spray bei akutem Verlangen.

Warum juckt mein Nikotinpflaster?

Das liegt am Kleber. Manche Pflaster enthalten Zusatzstoffe, auf die die Haut reagiert. Bei mir haben die günstigen Eigenmarken am stärksten gejuckt. Wenn das Jucken nach einem Tag nicht aufhört, wechsle die Marke. Probier Nicotinell oder niquitin – die haben bei mir nie gejuckt. Außerdem hilft es, die Stelle jeden Tag zu wechseln und das Pflaster nicht auf empfindliche Hautstellen zu kleben.

Was kostet eine komplette Nikotinersatztherapie mit Pflastern?

Etwa 300-350 Euro für 12 Wochen, je nach Marke. Das klingt nach viel, aber eine Schachtel Zigaretten pro Tag kostet dich in der gleichen Zeit über 700 Euro. Außerdem übernehmen manche Krankenkassen einen Teil der Kosten. Ruf vorher an und frag nach. Bei meiner Kasse gab’s 150 Euro Zuschuss – hat sich gelohnt. Der Nichtraucher-Rechner zeigt dir, wie viel du langfristig sparst.

Helfen Nikotinpflaster wirklich beim Aufhören?

Ja. Studien zeigen, dass Nikotinersatzprodukte die Erfolgschancen verdoppeln. Bei mir hat’s funktioniert – nach drei gescheiterten Versuchen ohne Hilfsmittel. Die Pflaster nehmen dir die körperlichen Entzugserscheinungen. Das Verlangen nach der Zigarette bleibt, aber es ist erträglich. Das ist der entscheidende Unterschied. Wichtig ist: Kombiniere die Pflaster mit einer mentalen Strategie. Die Allen Carr Methode hat mir dabei geholfen.

Michael Krause
Über den Autor

Michael Krause

Michael hat nach 22 Jahren Rauchen endlich aufgehört — beim vierten Anlauf. Heute testet er Nikotinpflaster, Sprays und Apps, damit andere es beim ersten Mal schaffen. Sein Motto: Ehrlich, direkt, ohne Schönfärberei.