Manchmal braucht man die Geschichten anderer Menschen, um selbst den Mut zum Aufhören zu finden. Fünf ehemalige Raucher erzählen hier ehrlich und offen von ihrem Weg zum Nichtraucher – mit allen Höhen, Tiefen und dem unbeschreiblichen Gefühl, es geschafft zu haben. Ihre Geschichten zeigen: Es ist möglich. Und du kannst es auch.
Geschichte 1: Markus (47) – „Meine Tochter hat mich gerettet“
Markus rauchte 25 Jahre lang, oft eine Schachtel am Tag. „Ich hatte schon alles versucht – Pflaster, Kaugummis, Hypnose. Nichts hat funktioniert“, erzählt er. Der Wendepunkt kam an einem ganz normalen Dienstagabend.
„Meine Tochter war damals sechs Jahre alt. Sie kam zu mir und sagte: ‚Papa, ich hab in der Schule gelernt, dass Rauchen krank macht. Bitte hör auf, ich will nicht, dass du stirbst.‘ Ich stand da mit meiner Zigarette in der Hand und mir liefen die Tränen übers Gesicht.“
Markus drückte die Zigarette aus und rauchte nie wieder. Doch der Weg war hart. „Die ersten zwei Wochen waren die Hölle. Ich war gereizt, konnte nicht schlafen und hatte ständig das Gefühl, mir fehlt etwas. Meine Frau hat viel ausgehalten in dieser Zeit.“ Er begann zu joggen, anfangs nur fünf Minuten, dann immer länger. Heute läuft Markus regelmäßig Halbmarathons.
„Wenn ich heute meine Tochter sehe, denke ich jedes Mal: Sie hat mir das Leben gerettet. Ich bin seit vier Jahren rauchfrei und es war die beste Entscheidung meines Lebens.“
Geschichte 2: Sabine (34) – „Ich musste erst verstehen, warum ich rauche“
Sabine griff mit 16 zur ersten Zigarette. „Es gehörte einfach dazu – in der Clique, in der Pause, beim Ausgehen. Rauchen war meine Identität, mein Stressabbau, mein bester Freund.“ Mit Anfang 30 rauchte sie 15 Zigaretten am Tag und hatte bereits zwei gescheiterte Aufhörversuche hinter sich.
Der Durchbruch kam durch eine Verhaltenstherapie. „Meine Therapeutin hat mir geholfen zu verstehen, dass ich die Zigarette als emotionale Krücke benutzt habe. Immer wenn ich mich unsicher, gestresst oder einsam fühlte, habe ich geraucht. Ich musste erst lernen, mit meinen Gefühlen anders umzugehen.“
Sabine entwickelte neue Rituale: Atemübungen bei Stress, Spaziergänge bei Traurigkeit, Telefonate mit Freundinnen bei Einsamkeit. „Die ersten Monate habe ich mir jeden Abend aufgeschrieben, welche Situationen schwierig waren und wie ich sie ohne Zigarette gemeistert habe. Das hat mir enorm geholfen.“
„Heute, nach zwei Jahren ohne Rauchen, fühle ich mich freier als je zuvor. Ich bin nicht mehr abhängig von einer Substanz, um meinen Alltag zu bewältigen. Das ist ein unglaubliches Gefühl.“
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Geschichte 3: Thomas (52) – „Nach dem Herzinfarkt gab es keine Wahl mehr“
Thomas‘ Geschichte beginnt mit einem Schock. „Ich war 49, als ich meinen Herzinfarkt hatte. Ich saß im Büro, plötzlich wurde mir schwindelig, ich hatte Schmerzen in der Brust und im linken Arm. Mein Kollege hat den Notarzt gerufen. Im Krankenhaus sagten sie mir, ich hätte großes Glück gehabt.“
30 Jahre hatte Thomas geraucht, zuletzt anderthalb Schachteln am Tag. „Die Ärzte sagten mir klipp und klar: Wenn Sie weitermachen, erleben Sie Ihren 55. Geburtstag wahrscheinlich nicht.“ Trotz dieser drastischen Warnung war der Entzug alles andere als einfach.
„Ich lag im Krankenhaus und hatte Entzugserscheinungen. Gleichzeitig hatte ich Angst um mein Leben. Diese Kombination war brutal.“ Thomas nahm an einem Nichtraucher-Programm seiner Krankenkasse teil und bekam eine Nikotinersatztherapie verschrieben. „Die Pflaster haben mir in den ersten Wochen sehr geholfen, die körperlichen Symptome zu lindern.“
Drei Jahre später ist Thomas rauchfrei. Sein Kardiologe ist zufrieden mit seinen Werten. „Ich wünschte, ich hätte nicht erst einen Herzinfarkt gebraucht, um aufzuhören. Mein Rat an jeden Raucher: Warte nicht, bis dein Körper dich zwingt. Hör vorher auf.“
Geschichte 4: Lisa (28) – „Social Media hat mir geholfen“
Lisa gehört zu einer Generation, in der Rauchen eigentlich out ist. „Trotzdem habe ich mit 18 angefangen, auf Partys, und plötzlich war ich abhängig. Zehn Zigaretten am Tag. Ich habe mich total geschämt, besonders weil alle um mich herum gesundheitsbewusst lebten.“
Lisas Weg zum Nichtraucher war unkonventionell. „Ich habe auf Instagram einen Account erstellt und meinen Rauchstopp dokumentiert. Jeden Tag habe ich gepostet, wie es mir geht, was schwierig war und was gut lief. Die Resonanz war überwältigend.“ Hunderte Menschen schrieben ihr, teilten ihre eigenen Geschichten und feuerten sie an.
„An Tag 12 hatte ich eine richtige Krise. Ich war auf einer Party und alle um mich herum rauchten. Ich habe ein Video gepostet, in dem ich erzählt habe, wie schwer es gerade ist. Innerhalb von Minuten kamen dutzende Nachrichten: ‚Du schaffst das!‘, ‚Bleib stark!‘, ‚Wir glauben an dich!‘ Das hat mich durch die Nacht gebracht.“
„Heute bin ich seit 14 Monaten rauchfrei. Mein Account hat über 3.000 Follower und ich bekomme regelmäßig Nachrichten von Menschen, die sagen, ich hätte sie inspiriert aufzuhören. Das bedeutet mir unglaublich viel.“
Geschichte 5: Jürgen (61) – „40 Jahre geraucht – und trotzdem geschafft“
Jürgen ist der lebende Beweis dafür, dass es nie zu spät ist. „Ich habe mit 18 angefangen und 40 Jahre durchgeraucht. In Spitzenzeiten waren es zwei Schachteln am Tag. Meine Frau hat mich jahrzehntelang angefleht aufzuhören. Ich habe immer gesagt: Jetzt lohnt es sich doch nicht mehr.“
Was Jürgen umstimmte, war ein Besuch bei seinem Enkelkind. „Mein Enkel war gerade geboren, und als ich ihn zum ersten Mal im Arm hielt, dachte ich: Ich will dieses Kind aufwachsen sehen. Ich will bei seiner Einschulung dabei sein, bei seinem Abitur, vielleicht sogar bei seiner Hochzeit. Und plötzlich lohnte es sich doch.“
Der Weg war steinig. Jürgen brauchte drei Anläufe und nutzte eine Kombination aus Nikotinpflastern, einer Selbsthilfegruppe und regelmäßigem Walken. „Die Gruppe war das Wichtigste. Zu wissen, dass andere genau dasselbe durchmachen, hat mich getragen.“
Heute, nach zwei Jahren ohne Zigarette, kann Jürgen wieder Treppen steigen, ohne außer Atem zu geraten. Sein Arzt bestätigt deutlich verbesserte Lungenwerte. „Jedem, der sagt, nach so vielen Jahren lohnt es sich nicht mehr, sage ich: Doch. Es lohnt sich immer. Dein Körper beginnt sofort mit der Heilung. Und das Gefühl von Freiheit – das ist unbeschreiblich.“
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Was wir von diesen Geschichten lernen können
Jede dieser Geschichten ist anders – und doch haben sie eines gemeinsam: Den Mut, es zu versuchen, und die Bereitschaft, nicht aufzugeben. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse:
- Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Finde heraus, was für dich funktioniert.
- Unterstützung ist entscheidend – ob Familie, Freunde, Therapeuten oder eine Online-Community.
- Rückschläge gehören dazu. Wichtig ist, dass du weitermachst.
- Es ist nie zu spät. Egal wie lange du geraucht hast, ein Rauchstopp lohnt sich immer.
- Der persönliche Auslöser ist entscheidend. Finde deinen Grund – und halte daran fest.
Vielleicht ist heute der Tag, an dem deine eigene Erfolgsgeschichte beginnt. Du bist nicht allein auf diesem Weg, und du bist stärker, als du glaubst.
