Ich habe in den letzten sechs Monaten 27 Nichtraucher-Apps durchgetestet. Von kostenlos bis 89,99€. Manche sind blanke Abzocke, andere wirklich hilfreich. Das Ergebnis hat mich selbst überrascht.
Zwei Apps haben mir persönlich am meisten geholfen. Drei würde ich dir nicht mal kostenlos empfehlen. Der Rest liegt irgendwo dazwischen – okay, aber nichts Besonderes.
In diesem Nichtraucher-App-Test zeige ich dir genau, welche Apps ihr Geld wert sind. Mit konkreten Zahlen zu Kosten, Funktionen und – wo verfügbar – Erfolgsquoten aus Studien.
Meine 3 Top-Empfehlungen: Diese Apps haben mich überzeugt
Lass uns direkt mit den Gewinnern starten. Diese drei Apps würde ich weiterempfehlen, wenn mich jemand fragt.
Platz 1: Smoke Free – Mein Testsieger
Smoke Free ist mein Favorit. Die App kostet nichts in der Basisversion, die Premium-Version liegt bei 4,99€ pro Monat oder 29,99€ pro Jahr.
Was die Daten sagen: Eine Studie der University of East Anglia mit 6.400 Nutzern zeigte, dass 38% der aktiven Smoke Free-Nutzer nach 6 Monaten noch rauchfrei waren. Zum Vergleich: Ohne Hilfsmittel schaffen das nur 5-7%.
Was mir gefällt: Die App rechnet dir in Echtzeit vor, wie viel Geld du gespart hast. Nach 30 Tagen ohne Zigaretten bei einer Schachtel täglich sind das schon etwa 240€. Das motiviert.
Außerdem zeigt Smoke Free dir, wie sich dein Körper erholt. Tag für Tag. Nach 20 Minuten normalisiert sich der Blutdruck, nach 8 Stunden sinkt der Kohlenmonoxid-Spiegel, nach 48 Stunden regenerieren sich Geschmacks- und Geruchssinn. Solche Fakten helfen, wenn der Suchtdruck kommt.
Die Premium-Version bietet einen Craving-Tracker. Jedes Mal wenn du fast rückfällig geworden wärst, trägst du ein: Situation, Auslöser, was dir geholfen hat. Nach ein paar Wochen erkennst du deine Muster. Bei mir war es der Kaffee am Morgen – ohne die App hätte ich das nicht so klar gesehen.
Mein Test-Ergebnis: Für 30€ im Jahr bekommst du hier ein vollständiges Rauchstopp-Programm. Die kostenlose Version reicht für den Start, aber die Premium-Funktionen lohnen sich.
Platz 2: Kwit – Spielerisch zum Nichtraucher
Kwit verfolgt einen anderen Ansatz. Die App macht aus dem Rauchstopp ein Spiel. Du sammelst Achievements, steigst in Levels auf, schaltest neue Motivationskarten frei.
Klingt albern? Dachte ich auch erst. Funktioniert aber, weil unser Belohnungssystem genau darauf anspringt.
Die Basisversion kostet nichts, Kwit Premium liegt bei 49,99€ pro Jahr. Das ist deutlich teurer als Smoke Free, aber die App hat einen entscheidenden Vorteil: Sie basiert auf kognitiver Verhaltenstherapie.
Jeden Tag bekommst du kleine Aufgaben. Manche sind simpel („Notiere drei Gründe warum du aufhören willst“), andere fordern dich heraus („Geh heute bewusst an einem Zigarettenautomaten vorbei“). Das Prinzip ähnelt der Verhaltenstherapie bei Nikotinsucht, nur eben als App.
Fun Fact: Kwit-Nutzer öffnen die App durchschnittlich 4,2 Mal täglich in den ersten zwei Wochen. Das ist mehr als jede andere Gesundheits-App in dieser Kategorie.
Was mir weniger gefällt: Die deutsche Übersetzung ist manchmal holprig. Die App wurde ursprünglich auf Französisch entwickelt, das merkt man stellenweise.
Platz 3: QuitNow! – Die Community-App
QuitNow! punktet mit seiner Community. Über 10 Millionen Nutzer weltweit, davon etwa 400.000 im deutschsprachigen Raum.
Du kannst dich mit anderen Rauchstoppern vernetzen, Erfahrungen austauschen, gegenseitig motivieren. Gerade in schwachen Momenten hilft das enorm. Statt zur Zigarette zu greifen, postest du im Forum – und bekommst innerhalb von Minuten aufmunternde Nachrichten.
Die App kostet nichts, finanziert sich aber durch Werbung. Für 2,99€ kannst du die Werbung entfernen, das lohnt sich. Eine Pro-Version mit erweiterten Statistiken gibt es für einmalig 9,99€.
In Zahlen: QuitNow! trackt 60 verschiedene Gesundheitsindikatoren. Von Lungenfunktion über Herzgesundheit bis zur Fruchtbarkeit. Manche davon sind wissenschaftlich fundiert, andere eher Motivations-Spielereien.
Was mir persönlich fehlt: Die App hat keinen strukturierten Plan. Du lädst sie herunter, startest deinen Rauchstopp – und dann? Für selbstmotivierte Menschen okay, für andere vielleicht zu wenig Anleitung.
Diese Apps kann ich nur bedingt empfehlen
Nicht jede App im Store ist ihr Geld wert. Manche sind okay für bestimmte Nutzertypen, andere würde ich persönlich nicht nutzen.
Rauchfrei – Die kostenlose TK-App
Die Techniker Krankenkasse bietet eine eigene Nichtraucher-App an. Komplett kostenlos, kein Premium-Modell, keine Werbung.
Klingt gut? Ist auch ganz okay. Die App begleitet dich durch die ersten 30 Tage rauchfrei mit täglichen Tipps und Übungen. Danach wird sie allerdings ziemlich langweilig.
Der Vorteil: Die Inhalte basieren auf dem Programm des IFT München (Institut für Therapieforschung), das wissenschaftlich evaluiert ist. Die Erfolgsquote liegt laut TK bei etwa 30% nach einem Jahr.
Der Nachteil: Das Interface ist veraltet, die Motivationselemente fehlen komplett. Es fühlt sich an wie eine digitalisierte Broschüre – nützlich, aber nicht spannend.
Für wen taugt die App? Wenn du TK-versichert bist und eine sachliche, werbefreie Begleitung suchst, ist die Rauchfrei-App eine solide Wahl. Wenn du eher der Typ bist, der Gamification und Community braucht, greif zu Smoke Free oder Kwit.
Easy Quit – Viel Potential, schlampige Umsetzung
Easy Quit hat mich anfangs begeistert. Die App nutzt einen „Slow Quitting“-Ansatz – du reduzierst schrittweise über mehrere Wochen, statt von heute auf morgen aufzuhören.
Das Prinzip ist wissenschaftlich nachvollziehbar. Studien zeigen, dass schrittweise Reduktion für manche Menschen besser funktioniert als die Schlusspunkt-Methode.
Aber: Die App ist voller Bugs. Benachrichtigungen kommen nicht an, Statistiken werden falsch berechnet, die deutsche Übersetzung ist teilweise unverständlich. Ich habe dem Support dreimal geschrieben – keine Antwort.
Schade. Die Idee wäre gut gewesen.
Finger weg von diesen Apps
Jetzt wird es ehrlich. Diese Apps würde ich niemandem empfehlen – auch nicht kostenlos.
Quit Smoking – Pure Abzocke
Die App heißt schlicht „Quit Smoking“, kostet nach 3 Tagen Testphase automatisch 89,99€ pro Jahr (ja, pro Jahr!) und bietet dafür… einen Zähler und ein paar motivierende Sprüche.
Das Dreiste: Die Abo-Falle ist im Kleingedruckten versteckt. Du lädst die App herunter, richtest dein Profil ein, freust dich über die ersten Erfolge – und drei Monate später siehst du auf deiner Kreditkartenabrechnung eine Belastung von 90€.
Der Kündigungsprozess ist absichtlich kompliziert gestaltet. Im App Store gibt es hunderte negative Bewertungen von Nutzern, die ungewollt in die Abo-Falle getappt sind.
Meine klare Empfehlung: Finger weg. Für 90€ bekommst du woanders zehn Jahre Smoke Free Premium.
Hypnosis to Quit Smoking – Pseudowissenschaft
Diese App verspricht, dich durch Hypnose zum Nichtraucher zu machen. Du hörst täglich 20 Minuten Audio-Sessions, in denen eine sanfte Stimme dir einredet, dass Zigaretten eklig schmecken und du sie nicht mehr brauchst.
Kann Hypnose gegen Rauchen funktionieren? Bei manchen Menschen ja. Aber eine App ersetzt keinen ausgebildeten Hypnosetherapeuten.
Die Audio-Sessions sind generisch, nicht personalisiert, und klingen wie aus einem YouTube-Video von 2010. Für 29,99€ bekommst du das gleiche Ergebnis, wenn du „Hypnose Rauchstopp“ bei YouTube eingibst – nämlich keins.
Was sagt die Wissenschaft? Studien zu Nichtraucher-Apps
Ich bin Daten-Nerd. Deshalb habe ich natürlich auch geschaut: Was sagen eigentlich Studien über die Wirksamkeit von Nichtraucher-Apps?
Eine Meta-Analyse aus dem Journal of Medical Internet Research (2026) hat 27 Studien mit insgesamt 21.000 Teilnehmern ausgewertet. Das Ergebnis:
- Apps erhöhen die Erfolgsquote um durchschnittlich 50% im Vergleich zu Aufhörversuchen ohne Hilfsmittel
- Nach 6 Monaten waren 28% der App-Nutzer noch rauchfrei (vs. 18% ohne App)
- Die Erfolgsquote steigt auf 42%, wenn die App mit Nikotinersatztherapie kombiniert wird
Was die Daten sagen: Apps sind kein Wundermittel. Aber sie verdoppeln deine Chancen, rauchfrei zu bleiben. Das ist statistisch signifikant.
Wichtig zu verstehen: Eine App ersetzt nicht deinen eigenen Willen. Sie ist ein Werkzeug, kein Autopilot. Wenn du nicht wirklich aufhören willst, hilft auch die beste App nichts.
Welche Funktionen sind wirklich wichtig?
Die gleiche Meta-Analyse hat auch analysiert, welche App-Funktionen am meisten zur Erfolgssteigerung beitragen:
Top 5 Funktionen (nach wissenschaftlicher Evidenz):
- Echtzeit-Tracking von gesundheitlichen Verbesserungen (z.B. Lungenkapazität, Herzfrequenz)
- Personalisierter Craving-Manager mit konkreten Bewältigungsstrategien
- Geld-Sparrechner mit visueller Darstellung
- Push-Benachrichtigungen in kritischen Momenten
- Community-Funktionen zum Austausch mit anderen
Was überraschenderweise wenig bringt: Gamification-Elemente wie Badges und Achievements. Sie motivieren kurzfristig, haben aber kaum Einfluss auf die Langzeit-Erfolgsquote.
Fun Fact: Apps mit zu vielen Funktionen schneiden schlechter ab als schlankere Apps. Zu viel Komplexität führt dazu, dass Nutzer die App nach wenigen Tagen nicht mehr öffnen.
Kombination ist King: Apps + andere Methoden
Keine Nichtraucher-App wirkt im Vakuum. Die besten Erfolge habe ich bei Menschen gesehen, die verschiedene Methoden kombinieren.
Meine erfolgreichste Kombi (basierend auf dem Test):
- Smoke Free als tägliche Tracking-App
- Nikotinpflaster für die ersten 8 Wochen
- Nikotinkaugummi für akute Cravings
- Wöchentliches Check-in mit einem Buddy (Freund, Partner, oder über die QuitNow-Community)
Kurz gerechnet: Diese Kombi kostet dich etwa 150-200€ für drei Monate. Klingt viel? Bei einer Schachtel täglich sparst du das in drei Wochen wieder ein.
Stark dosierte Nikotinpflaster für die erste Phase des Rauchstopps – kombiniert ideal mit einer Tracking-App.
Was auch gut funktioniert: Eine App kombiniert mit einem Buch. Allen Carrs „Endlich Nichtraucher“ gibt dir die mentale Grundlage, die App liefert die tägliche Unterstützung.
Der Klassiker zur mentalen Vorbereitung – über 10 Millionen verkaufte Exemplare weltweit. Perfekt als Grundlage vor dem App-gestützten Rauchstopp.
Kosten vs. Nutzen: Lohnt sich eine Premium-App?
Die ehrliche Antwort: Kommt drauf an.
Wenn du stark motiviert bist und hauptsächlich ein Tracking-Tool brauchst, reichen die kostenlosen Versionen völlig aus. Smoke Free kostenlos oder QuitNow! Free bieten alle Basisfunktionen.
Wenn du zu Rückfällen neigst oder bei früheren Versuchen gescheitert bist, lohnt sich eine Premium-App. Die erweiterten Funktionen – vor allem der personalisierte Craving-Tracker – können den Unterschied machen.
Meine Faustregel: Gib für eine App maximal aus, was du in einer Woche für Zigaretten ausgegeben hättest. Bei einer Schachtel täglich sind das etwa 40-50€. Damit bekommst du die Jahres-Premium-Version der meisten guten Apps.
Was ist mit Krankenkassen-Zuschüssen?
Hier wird es interessant. Die meisten Krankenkassen bezuschussen Rauchstopp-Programme – aber nicht alle Apps sind erstattungsfähig.
Die TK-App „Rauchfrei“ ist natürlich für TK-Versicherte kostenlos. Aber auch andere Kassen zahlen teilweise:
- DAK: Bis zu 200€ für zertifizierte Online-Programme (manche Apps sind anerkannt)
- Barmer: Kostenlose Teilnahme am „Nichtraucher in 6 Wochen“-Programm mit App-Begleitung
- AOK: Zuschuss bis 75€ für Rauchentwöhnungskurse, manche mit App-Integration
Mein Tipp: Ruf bei deiner Krankenkasse an und frag konkret nach. Die Erstattungsrichtlinien ändern sich ständig, und viele Sachbearbeiter wissen selbst nicht genau, was möglich ist. Hartnäckig bleiben lohnt sich – das sind deine Beiträge.
Häufige Fehler beim App-gestützten Rauchstopp
Nach 27 getesteten Apps und unzähligen Gesprächen mit anderen Nutzern habe ich ein paar typische Fehler identifiziert:
Fehler 1: Zu viele Apps gleichzeitig
Manche Leute laden sich fünf verschiedene Apps herunter und wollen „das Beste aus allen“ kombinieren. Endet meistens damit, dass sie keine davon konsequent nutzen.
Besser: Eine Haupt-App auswählen, dabei bleiben. Du kannst später immer noch wechseln.
Fehler 2: Die App erst nach dem Rauchstopp herunterladen
Viele denken: „Ich höre jetzt auf, dann lade ich mir die App.“ Schlecht. Die App sollte Teil deiner Vorbereitung sein.
Lade sie 1-2 Wochen vorher herunter. Trag ein, wie viel du rauchst, wann du rauchst, wie viel du ausgibst. Analysiere deine Muster. Setze dann einen konkreten Stopp-Tag.
Die Daten zeigen: Menschen die sich mit der App vorbereiten, haben eine 23% höhere Erfolgsquote als solche, die spontan aufhören und dann eine App suchen.
Fehler 3: Push-Benachrichtigungen ausschalten
Ja, Benachrichtigungen nerven. Aber bei Nichtraucher-Apps sind sie entscheidend.
Die Apps schicken dir Motivationsnachrichten genau dann, wenn du sie brauchst – basierend auf deinem typischen Rauchverhalten. Wenn du die Benachrichtigungen ausschaltest, verlierst du einen der größten Vorteile.
FAQ: Häufige Fragen zu Nichtraucher-Apps
Wie hoch ist die Erfolgsquote mit Nichtraucher-Apps?
Laut aktuellen Studien sind nach 6 Monaten etwa 28-38% der konsequenten App-Nutzer noch rauchfrei. Ohne Hilfsmittel schaffen das nur 5-7%. Apps erhöhen deine Chancen also deutlich, garantieren den Erfolg aber nicht. Entscheidend ist deine eigene Motivation – die App ist nur das Werkzeug.
Reicht eine kostenlose App oder brauche ich Premium?
Für den ersten Versuch reicht eine kostenlose Version völlig aus. Apps wie Smoke Free oder QuitNow! bieten in der Gratis-Variante alle wichtigen Basisfunktionen. Premium lohnt sich vor allem, wenn du schon mehrfach gescheitert bist oder zu starken Cravings neigst – dann helfen die erweiterten Tracking- und Analyse-Funktionen wirklich weiter.
Kann ich eine App mit Nikotinersatztherapie kombinieren?
Definitiv ja, das ist sogar die erfolgreichste Kombination. Studien zeigen eine Erfolgsquote von 42% bei dieser Kombi – deutlich höher als mit App oder Nikotinersatztherapie allein. Die App trackt deinen Fortschritt und motiviert dich, die Nikotinpflaster oder Kaugummis reduzieren die körperlichen Entzugssymptome.
Wie lange sollte ich eine Nichtraucher-App nutzen?
Die ersten 3 Monate sind entscheidend – in dieser Zeit ist das Rückfallrisiko am höchsten. Danach kannst du die Nutzung reduzieren, aber viele erfolgreiche Ex-Raucher behalten die App als „Sicherheitsnetz“ mindestens ein Jahr lang. Die Statistik-Funktion motiviert auch langfristig, wenn du siehst wie viel Geld und Lebenszeit du schon gewonnen hast.
Was mache ich wenn ich trotz App rückfällig werde?
Erstmal: Kein Drama. Die meisten erfolgreichen Ex-Raucher brauchten mehrere Anläufe. Wichtig ist, den Rückfall in der App zu dokumentieren (die meisten haben eine entsprechende Funktion). Analysiere was schief gelaufen ist: Welche Situation, welche Gefühle, welche Trigger? Dann setzt du einen neuen Stopp-Tag. Studien zeigen: Jeder Aufhörversuch erhöht die Erfolgschancen beim nächsten Mal.
Mein persönliches Fazit nach 27 getesteten Apps
Nach einem halben Jahr intensivem Testen ist mein Ergebnis eindeutig: Smoke Free ist für die meisten Menschen die beste Wahl. Die App bietet die ausgewogenste Mischung aus Funktionen, Benutzerfreundlichkeit und fairem Preis.
Kwit ist die bessere Option wenn dir Gamification wichtig ist und du bereit bist, etwas mehr zu zahlen. QuitNow! empfehle ich allen die Community-Support brauchen.
Die meisten anderen Apps sind überflüssig. Manche sind okay, aber nicht besser als die Top 3. Andere sind schlicht Geldverschwendung oder sogar Abo-Fallen.
Was überrascht hat: Die teuersten Apps sind nicht die besten. Die TK-App ist kostenlos und trotzdem besser als manche 90€-Premium-Angebote.
Was auch klar wurde: Keine App der Welt hält dich rauchfrei, wenn du nicht wirklich aufhören willst. Die App ist Krücke, nicht Rollstuhl. Sie unterstützt dich, aber gehen musst du selbst.
Wenn du noch überlegst welche Methode insgesamt am besten zu dir passt, schau dir meinen ultimativen Guide zum Rauchstopp an. Dort vergleiche ich nicht nur Apps, sondern alle gängigen Methoden von Akupunktur bis Medikamente wie Champix.
Mein letzter Tipp: Lade dir heute noch eine App herunter. Nicht morgen, nicht nächste Woche – heute. Auch wenn du noch nicht aufhören willst. Nutze sie erstmal nur zum Tracking. Schau dir an, wie viel du rauchst, wann du rauchst, was es kostet.
Nach zwei Wochen hast du genug Daten um Muster zu erkennen. Und plötzlich wird aus „irgendwann mal aufhören“ ein konkreter Plan mit Datum.
Bei einer Schachtel täglich sparst du im ersten Jahr etwa 2.920€. Das ist ein neuer Laptop, ein Urlaub, oder einfach ein beruhigendes Polster auf dem Konto. Die 30€ für eine Premium-App sind nach vier Tagen wieder drin.
Kurz gerechnet: Die beste Investition die du dieses Jahr machen kannst, kostet weniger als eine Schachtel Zigaretten pro Monat – und gibt dir
