Mit dem Hund rauchfrei werden: Gassi statt Raucherpause

Mit dem Hund rauchfrei werden: Gassi statt Raucherpause

Von Fachredaktion Nichtraucher 14 Min. Lesezeit
Kurz-Fazit

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Ein Hund kann das Aufhören leichter machen als jedes Nikotinpflaster. Klingt übertrieben? Ist es nicht. Hundebesitzer berichten immer wieder: Der Vierbeiner gibt drei entscheidende Dinge – Struktur, Bewegung und einen Grund, nicht mehr auf dem Balkon zu stehen und zu rauchen.

Wenn du einen Hund hast und mit dem Rauchen aufhören willst, hast du einen Vorteil, den die meisten nicht haben. Dein Vierbeiner kann der Schlüssel zu deinem Rauchstopp sein – wenn du weißt, wie du diese Partnerschaft nutzt.

Warum Hundebesitzer bessere Chancen beim Rauchstopp haben

Hunde brauchen Routine. Morgens raus, mittags raus, abends raus. Diese feste Struktur ist Gold wert beim Rauchstopp, weil sie genau die leeren Zeitfenster füllt, in denen das Verlangen am stärksten zuschlägt.

Studien zeigen, dass Hundebesitzer durchschnittlich 22 Minuten mehr Bewegung pro Tag haben als Menschen ohne Hund. Diese Bewegung ist nicht irgendeine nette Nebenwirkung – sie ist eine der wirksamsten natürlichen Waffen gegen Rauchverlangen.

Schon 15 Minuten zügiges Gehen reduzieren den Drang zur Zigarette nachweislich um bis zu 50 Prozent. Bei drei Gassi-Runden am Tag sind das 45 Minuten natürliche Entzugshilfe – kostenlos und ohne Nebenwirkungen.

Der dritte Faktor ist die Verantwortung. Hundenasen sind etwa 10.000 Mal empfindlicher als unsere. Zigarettenrauch ist für deinen Hund nicht nur unangenehm, sondern schmerzhaft. Passivrauchen schadet auch Tieren – sie können Atemwegserkrankungen, Allergien und sogar Krebs entwickeln.

Diese Erkenntnis bewegt viele Hundebesitzer mehr als alle Warnhinweise auf Zigarettenschachteln. Den eigenen Hund nicht mehr diesem Risiko aussetzen wollen – das ist starke Motivation. Vielleicht spürst du das auch – diese Verantwortung für ein Lebewesen, das dir bedingungslos vertraut.

Besonders Hunde mit kurzen Schnauzen wie Bulldoggen oder Möpse leiden überproportional unter Zigarettenrauch. Ihre ohnehin eingeschränkte Atmung wird durch die Schadstoffe zusätzlich belastet. Aber auch bei allen anderen Rassen lagern sich die Giftstoffe im Fell ab – und landen beim Putzen direkt im Magen deines Hundes.

Die Psychologie hinter der Hund-Mensch-Rauchstopp-Partnerschaft

Was beim Rauchstopp mit Hund so gut funktioniert, ist die Verschiebung der Aufmerksamkeit. Normalerweise kreisen deine Gedanken in der ersten Zeit ständig ums Rauchen: „Jetzt würde ich gern rauchen“, „Ich vermisse die Zigarette“, „Wie soll ich das durchhalten?“

Mit einem Hund an deiner Seite richtet sich dein Fokus automatisch nach außen. Du beobachtest, was er schnüffelt, achtest darauf, dass er nicht in etwas Ekliges tritt, freust dich über seine Freude beim Spielen. Diese Ablenkung ist keine Flucht – sie ist eine gesunde Form der Aufmerksamkeitsverlagerung.

Hunde geben dir außerdem das, was in der Psychologie „bedingungslose positive Beachtung“ genannt wird. Dein Hund urteilt nicht über deine Schwäche, er enttäuscht nicht, wenn du einen schlechten Tag hast. Er ist einfach da. Diese emotionale Stabilität ist beim Rauchstopp unbezahlbar.

Dazu kommt der Berührungsaspekt: Das Streicheln deines Hundes setzt Oxytocin frei, das sogenannte Bindungshormon. Oxytocin reduziert Stress und damit auch das Rauchverlangen. Wo früher die Zigarette für Entspannung sorgte, übernimmt jetzt die Interaktion mit deinem Hund.

Interessanterweise zeigen Untersuchungen, dass bereits zehn Minuten Streicheln den Cortisolspiegel – das Stresshormon – messbar senken. Das ist derselbe Effekt, den viele Raucher von ihrer Zigarette erwarten. Nur dass dein Hund dir diese Entspannung ohne Schadstoffe und Suchtpotenzial bietet.

Dein Hund fungiert auch als sozialer Verstärker. Wenn andere Hundebesitzer dich ansprechen, entstehen Gespräche. Du bist weniger isoliert, kommst aus dem Grübeln heraus. Viele Ex-Raucher berichten, dass gerade diese sozialen Kontakte beim Gassi-Gehen ihnen geholfen haben, die schwierigen ersten Wochen zu überstehen.

Gassi-Routine statt Raucherpause: Der konkrete Plan

Die genialste Strategie ist der direkte Austausch: Ersetze jede Raucherpause durch eine kurze Gassi-Runde. Statt fünf Minuten auf dem Balkon zu stehen, gehst du fünf Minuten mit dem Hund um den Block.

Gleiche Unterbrechung, gleiche frische Luft, gleiches Ritual – aber ohne Zigarette. Dein Gehirn bekommt trotzdem seine Belohnung: Bewegung, Licht, Sauerstoff und die Freude deines Hundes.

In der ersten Woche lohnt es sich, eine Liste zu führen: Wie viele Zigaretten hast du normalerweise geraucht? Zu welchen Uhrzeiten? Dann planst du für genau diese Zeiten Mini-Gassi-Runden ein. Das bedeutet, dein Hund geht vielleicht mal sechs, sieben Mal am Tag raus – aber nur kurz. Das ist völlig in Ordnung und für die meisten Hunde sogar angenehmer als drei lange Runden.

Leg dir eine Notiz-App auf dem Handy an oder nutze ein kleines Notizbuch. Jeden Tag notierst du: Wie viele Rauchimpulse hattest du? Wie viele davon konntest du mit einer Gassi-Runde auflösen? Diese Dokumentation hilft dir, Muster zu erkennen und gibt dir das gute Gefühl, die Kontrolle zurückzugewinnen.

Für unterwegs solltest du trotzdem Nikotinersatz dabeihaben. Das Nikotinspray passt in jede Jackentasche und wirkt in 60 Sekunden – perfekt für Momente, in denen eine Gassi-Runde gerade nicht möglich ist.

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Für längere Spaziergänge ideal – kauen statt rauchen. Gibt deinem Mund etwas zu tun und lindert das Verlangen.

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Pack dir außerdem Leckerlis für deinen Hund ein. Jedes Mal, wenn du ein starkes Rauchverlangen erfolgreich durchstehst, gibst du ihm eines. Das klingt simpel, aber es konditioniert dein Gehirn: Durchhalten wird mit positiven Emotionen verknüpft – nämlich der Freude deines Hundes.

Die kritische erste Woche überstehen

Tag 1 bis 3 sind die härtesten. Dein Körper schreit nach Nikotin, dein Kopf spielt dir alle möglichen Tricks vor. Aber hier die gute Nachricht: Nach 72 Stunden ist das Nikotin aus deinem Körper. Danach ist es nur noch der Kopf – und da kann dein Hund besonders helfen.

In diesen ersten drei Tagen hilft ein Nikotinpflaster als Basis enorm. Es nimmt die schlimmste körperliche Entzugssymptomatik, während du mit dem Hund neue Routinen aufbaust.

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Für starke Raucher in den ersten Wochen – gibt dir eine Basis-Versorgung mit Nikotin, während du neue Gewohnheiten aufbaust.

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Mach dir bewusst: Jeder Gassi-Gang ohne Zigarette ist ein kleiner Sieg. Und dein Hund merkt den Unterschied schneller als du denkst. Er wird dich anders begrüßen, intensiver an dir schnüffeln, näher bei dir sein wollen – weil du nicht mehr nach Rauch stinkst.

Nutze die Gassi-Gänge auch für Mini-Meditationen. Konzentriere dich bewusst auf deine Atmung, während du gehst. Atme tief in den Bauch, zähle bis vier beim Einatmen, halte kurz, atme aus. Diese bewusste Atmung beruhigt das Nervensystem und reduziert Entzugssymptome.

In der ersten Woche wirst du vermutlich erschöpft sein. Das ist normal – dein Körper kämpft. Gönn dir nach den Gassi-Runden Ruhe. Leg dich mit deinem Hund aufs Sofa, streichle sein Fell, spüre seine Wärme. Diese Momente der Ruhe sind genauso wichtig wie die Bewegung.

Manche Hunde spüren intuitiv, dass mit ihrem Menschen etwas anders ist. Sie bleiben näher dran, stupsen dich öfter an, legen den Kopf auf deinen Schoß. Lass diese Unterstützung zu. Dein Hund ist dein Therapeut auf vier Pfoten – er weiß mehr über deine emotionalen Bedürfnisse, als dir manchmal bewusst ist.

Wenn das Verlangen auf der Gassi-Runde zuschlägt

Es wird Momente geben, in denen du mit der Leine in der Hand stehst und das Verlangen dich trotzdem überfällt. Das ist normal und kein Zeichen von Schwäche.

In solchen Momenten hilft der „Fünf-Minuten-Trick“: Sag dir, du wartest nur fünf Minuten. In dieser Zeit machst du etwas Aktives mit deinem Hund – ein kurzes Apportier-Spiel, ein paar Tricks, ein Stück rennen. Nach fünf Minuten ist das akute Verlangen meist deutlich schwächer.

Wenn du regelmäßig an bestimmten Orten starkes Verlangen spürst – zum Beispiel an „deiner“ Parkbank, wo du früher immer geraucht hast – dann meide diese Orte vorerst. Such dir mit deinem Hund neue Wege, neue Lieblingsplätze. Das hilft enorm, weil du nicht ständig mit alten Triggern konfrontiert wirst.

Belohne dich und deinen Hund für rauchfreie Tage. Das kann eine längere Runde in einem neuen Park sein, ein neues Spielzeug oder einfach extra Kuschelzeit auf dem Sofa. Diese positiven Verstärker helfen deinem Gehirn, die neuen Routinen als angenehm abzuspeichern.

Ein praktischer Tipp: Lade dir eine Tracking-App herunter, die deine rauchfreien Tage und das gesparte Geld zählt. Wenn du siehst, dass du in einer Woche 40 Euro gespart hast, kannst du davon hochwertiges Futter kaufen oder deinem Hund etwas Besonderes gönnen. Diese direkte Verknüpfung zwischen Rauchstopp und Belohnung für deinen Hund ist psychologisch sehr wirksam.

Bewegung intensivieren: Von Gassi zu aktivem Training

Sobald die erste kritische Phase überstanden ist, kannst du die Gassi-Runden ausbauen. Statt nur zu laufen, bau kleine Trainingseinheiten ein. Das lenkt ab, macht Spaß und verstärkt die Bindung zu deinem Hund.

Einfache Übungen wie Sitz, Platz und Bleib auf Spaziergängen halten deinen Kopf beschäftigt. Dein Fokus liegt auf deinem Hund, nicht auf dem Rauchverlangen. Nasenarbeit ist besonders effektiv: Verstecke Leckerlis im Gras und lass deinen Hund suchen. Das fordert ihn geistig und gibt dir zehn Minuten intensive Ablenkung.

Apportieren ist ein Klassiker, der nie langweilig wird. Die repetitive Bewegung – Werfen, Warten, Loben – hat fast etwas Meditatives. Dein Atem wird ruhiger, dein Puls normalisiert sich, und das Rauchverlangen tritt in den Hintergrund.

Falls dein Hund und du Lust auf mehr haben: Agility-Training oder Dogdancing bieten noch intensivere Ablenkung. Viele Hundeschulen bieten Schnupperkurse an. Die wöchentlichen Termine geben dir zusätzliche Struktur, und die gemeinsame Aktivität setzt Endorphine frei – die natürlichen Glückshormone, die du früher durch Nikotin bekommen hast.

Auch einfaches Joggen mit dem Hund kann Wunder wirken. Nicht für jeden geeignet, aber wenn dein Hund die passende Rasse und das richtige Alter hat, ist es eine fantastische Methode, um Stress abzubauen. Nach 20 Minuten Laufen ist dein Kopf klar, dein Körper entspannt, und das Rauchverlangen hat kaum noch eine Chance.

Soziale Aspekte: Die Hundebesitzer-Community als Unterstützung

Andere Hundebesitzer sind oft offener und verständnisvoller als du denkst. Wenn du am Hundeauslauf oder im Park erzählst, dass du gerade mit dem Rauchen aufhörst, wirst du Unterstützung erleben.

Viele haben selbst geraucht oder jemanden im Umfeld, der aufgehört hat. Sie verstehen die Herausforderung. Manche werden dich aktiv ansprechen: „Und, wie läuft’s?“ Diese soziale Kontrolle – im positiven Sinne – kann motivierend wirken. Du willst beim nächsten Treffen berichten können, dass du durchgehalten hast.

Schließ dich gezielt Gassi-Gruppen an. In vielen Städten gibt es WhatsApp-Gruppen oder Facebook-Gruppen für Hundebesitzer, die regelmäßig gemeinsame Runden drehen. Die festen Termine helfen dir, Struktur in den Tag zu bringen, und die Gesellschaft lenkt ab.

Einige Hundeschulen bieten sogar spezielle Raucher-Entwöhnungs-Programme mit Hund an – eine Kombination aus Hundetraining und Verhaltenstherapie. Wenn du in einer größeren Stadt wohnst, lohnt sich eine Recherche. Diese Programme nutzen gezielt die Mensch-Hund-Beziehung, um den Rauchstopp zu unterstützen.

Rückfallprävention: Kritische Situationen meistern

Alkohol, Stress, Partys – es gibt Situationen, die deine Willenskraft auf die Probe stellen. Dein Hund kann auch hier helfen, allerdings brauchst du einen Plan B für Momente, in denen er nicht dabei sein kann.

Wenn du zu einer Party gehst, auf der geraucht wird, lass deinen Hund zu Hause. Aber: Verabrede mit dir selbst, dass du nach spätestens zwei Stunden nach Hause fährst, um mit ihm eine Runde zu gehen. Diese feste Verabredung mit deinem Hund gibt dir einen Grund zu gehen, bevor du schwach wirst.

Bei Stress auf der Arbeit hilft folgendes Bild: Stell dir vor, wie dein Hund zu Hause auf dich wartet. Stell dir vor, wie er dich begrüßen wird. Diese Visualisierung aktiviert die gleichen Hirnareale wie die tatsächliche Interaktion und kann akutes Verlangen dämpfen.

Wenn du doch rückfällig wirst, ist das kein Weltuntergang. Schäm dich nicht dafür. Ein Rückfall bedeutet nicht, dass du versagt hast – nur dass du es nochmal anders versuchen musst. Dein Hund wird dich nicht verurteilen. Er wird morgen früh wieder schwanzwedelnd vor dir stehen und rauswollen – eine neue Chance, es besser zu machen.

Nach einem Rückfall ist die erste Gassi-Runde besonders wichtig. Geh raus, atme tief durch, spüre, wie dein Hund einfach bei dir ist. Ohne Vorwürfe, ohne Enttäuschung. Diese bedingungslose Akzeptanz kann dir helfen, wieder aufzustehen und weiterzumachen.

Langfristig rauchfrei bleiben mit Hund

Nach den ersten Wochen wird es leichter. Dein Hund gibt dir weiterhin Struktur, Bewegung und emotionale Unterstützung – drei Dinge, die beim langfristigen Rauchstopp am meisten helfen.

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, die Gassi-Runden auszubauen. Statt dreimal 15 Minuten könnten es dreimal 30 Minuten werden. Oder du entdeckst neue Aktivitäten: Mantrailing, Agility, Wanderungen. Rauchfrei wandern ist der perfekte nächste Schritt – und mit Hund macht es doppelt Freude.

Viele Menschen berichten, dass sie erst nach dem Rauchstopp gemerkt haben, wie viel Lebensqualität sie gewonnen haben. Plötzlich kannst du mit deinem Hund längere Strecken laufen, ohne nach Luft zu schnappen. Du riechst besser, was auch die Bindung zu deinem Hund intensiviert. Und du sparst monatlich Geld, das du in hochwertiges Futter oder schöne Ausflüge investieren kannst.

Bei einem Päckchen pro Tag sparst du etwa 200 Euro im Monat. Das sind im Jahr 2.400 Euro. Damit kannst du deinem Hund eine Menge bieten: einen Urlaub im hundefreundlichen Hotel, hochwertiges Bio-Futter für ein Jahr, regelmäßige professionelle Hundemassagen oder ein neues Fahrrad samt Hundeanhänger für gemeinsame Ausflüge.

Diese finanzielle Komponente ist nicht zu unterschätzen. Viele Ex-Raucher berichten, dass sie sich ein Sparglas angelegt haben, in das sie täglich den Betrag einzahlen, den sie früher für Zigaretten ausgegeben haben. Wenn dieses Glas voll ist, gibt es etwas Besonderes für den Hund. Diese visuelle Repräsentation des Erfolgs motiviert ungemein.

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Praktische Tipps für den Alltag

Bereite deine Gassi-Ausrüstung so vor, dass du jederzeit spontan raus kannst. Leine, Kotbeutel, Leckerlis und dein Nikotinspray gehören griffbereit zur Tür. Je weniger Hürden zwischen dir und der Ablenkung stehen, desto leichter fällt der Griff zur Leine statt zur Zigarette.

Wenn du im Homeoffice arbeitest, leg feste Gassi-Zeiten fest – zum Beispiel alle zwei Stunden. Das verhindert, dass du stundenlang am Schreibtisch sitzt und das Rauchverlangen sich aufstaut.

Triff dich mit anderen Hundebesitzern. Der soziale Aspekt hilft enorm beim Durchhalten. Wenn du erzählst, dass du gerade mit dem Rauchen aufhörst, wirst du Unterstützung erleben – und gleichzeitig macht es dich verbindlicher, weil du es ausgesprochen hast.

Fotografiere deinen Hund während eurer rauchfreien Spaziergänge. Bau dir ein Album auf deinem Handy auf – „Unsere rauchfreie Zeit“. Wenn das Verlangen kommt, schau dir diese Bilder an. Sie erinnern dich daran, warum du durchhältst und was du gewinnst.

Häng einen Kalender auf, in dem du jeden rauchfreien Tag abhakst. Manche Menschen kleben für jeden Tag ein Foto ihres Hundes ein. Nach einem Monat hast du 30 Hundebilder – ein visuelles Zeugnis deines Erfolgs und deiner Beziehung zu deinem Vierbeiner.

Was dein Hund durch deinen Rauchstopp gewinnt

Dein Hund profitiert mindestens genauso vom Rauchstopp wie du. Seine Lunge muss keinen Passivrauch mehr verarbeiten. Das Risiko für Atemwegserkrankungen und Krebs sinkt deutlich. Seine Nase funktioniert wieder besser, weil sie nicht ständig gereizt ist.

Er bekommt mehr Bewegung, mehr Aufmerksamkeit, mehr gemeinsame Zeit. Die Bindung zwischen euch wird intensiver, weil du präsenter bist – nicht mehr halb in Gedanken bei der nächsten Zigarette.

Und ganz praktisch: Du lebst länger. Statistisch gesehen verlängert der Rauchstopp dein Leben um Jahre. Das bedeutet mehr gemeinsame Zeit mit deinem Hund – mehr Spaziergänge, mehr Abenteuer, mehr gemeinsame Erinnerungen.

Studien zeigen, dass Hunde von rauchfreien Besitzern eine um etwa 20 Prozent geringere Rate an Atemwegserkrankungen haben. Besonders ältere Hunde profitieren enorm – sie atmen leichter, haben mehr Energie und zeigen häufig eine verbesserte Lebensqualität, wenn der Rauch aus ihrer Umgebung verschwindet.

Manche Hunde entwickeln regelrecht Freude an den neuen, längeren Spaziergängen. Sie werden aktiver, neugieriger, verspielter – weil ihr Mensch endlich die Kondition hat mitzuhalten. Diese positive Veränderung spürst du jeden Tag aufs Neue.

Dein Hund ist dein Partner beim Rauchstopp. Er gibt dir Routine, Bewegung, bedingungslose Liebe und einen verdammt guten Grund, durchzuhalten. Nutze diese Partnerschaft. Sie ist stärker als jede Sucht. Und am Ende werdet ihr beide davon profitieren – mit mehr Gesundheit, mehr gemeinsamer Zeit und einer noch tieferen Verbindung zwischen euch.

Wichtiger Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen nicht die persönliche Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Fragen zur Rauchentwöhnung wende dich bitte an eine medizinische Fachperson.
Fachredaktion Nichtraucher
Über die Redaktion

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Die Fachredaktion von nichtraucher.de besteht aus Gesundheitsexperten, ehemaligen Rauchern und spezialisierten Fachautoren. Unsere Artikel basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und werden regelmäßig geprüft und aktualisiert.

Dr. med. Rudolf Lubek
Medizinische Beratung

Dr. med. Rudolf Lubek

Dr. med. Rudolf Lubek ist Facharzt für Innere Medizin. Seit vielen Jahren begleitet er Patienten auf dem Weg zum Nichtraucher und kennt sowohl die aktuelle Studienlage als auch die Herausforderungen im Praxisalltag.

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